Dyskalkulie – der Rechenstörung mit effektiven Mitteln begegnen und Mathematik „begreifbar“ machen

Lernstörungen wie die Dyskalkulie oder Rechenschwäche

bedeuten für Kinder und Eltern oft eine enorme Belastung. Die Eltern, denen die Rechnungen der Grundschule so einfach erscheinen, stellen sich die bange Frage: „Warum kapiert mein Kind das nicht?“ Kinder wiederum „spüren“, dass da etwas ordentlich schief läuft – Eltern oder Lehrer, die Geduld verlieren, und schlüpfen nicht selten in die Rolle des Versagers. Zunächst ganz wichtig: Dyskalkulie hat nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun! Bei dieser auch als Rechenstörung, Zahlenblindheit oder Arithmasthenie bezeichneten Lernschwäche fehlt dem Kind lediglich ein Gefühl für das arithmetische Zahlenverständnis. Dabei geht es darum:

  • Wie „mächtig“ ist eine Zahl?
  • Wie soll ich mir einen abstrakten Zahlenbegriff „vorstellen“?
  • Wie „funktionieren“ die Grundrechenarten?
  • Wie „entsteht“ das Dezimalsystem?

Rechenprobleme in den Griff bekommen und Spaß an Mathematik finden

Anzeichen für eine Dyskalkulie können unter anderem sein, wenn ein Kind sonst in der Schule gute Leistungen zeigt, nur im Fach Mathematik will es partout nicht klappen. Eltern erkennen beim Üben, wie das Kind mühsam mit den Fingern rechnet und ähnliche Rechnungen auch nicht „ableiten“ kann, sondern stets aufs Neue abzählt. Ganz problematisch wird es bei den „Übergängen“ zu den 10er, 100er und 1000er Stellen. Denn, hervorgerufen durch die Lernstörung besitzt Ihr Kind (noch) keine Vorstellung von der „Mächtigkeit“ der einzelnen Zahl und kann sich somit auch die „Menge“ nicht vorstellen. Das Kind nach dem Besuch der Grundschule zu Hause vor den Computer zu setzen und es mit Rechensoftware zu überfordern, hilft bei Lernstörungen wenig. Durch fortwährendes „Pauken“ kann es sich zwar Rechenmuster antrainieren, doch die Mathematik in ihren Grundzügen und die „Welt hinter der Zahl“ versteht es nicht. Zudem benötigen Kinder beim Bewältigen der Rechenprobleme reale Kontakte, um über Mimik, Gestik und Klang der Stimme Inhalte besser aufzunehmen und auch soziale Fähigkeiten zu entwickeln. Damit Ihr Kind bereits von der Grundschule an Mathematik „erfahren und erfassen“ kann, haben wir das Zahlen-Struktur-Material entworfen. So lernt Ihr Kind einfach sicher Rechnen.

Dyskalkulie – die Mathematik „greifbar“ machen und abstraktes Denken vermitteln

Ein Gefühl für die Mächtigkeit einer Zahl zu bekommen ist ein wichtiger Schlüssel, um Rechenprobleme zu lösen. Bei unserem Zahlen-Struktur-Material haben wird den Ziffern 0 – 9 je eine Farbe zugeordnet. Die Einser-Stellen werden beim einfach sicheren Rechnen durch 10 kleine „Würfeln“ in 10 Farben symbolisiert. Wichtig im Hinblick auf die Lernstörung: Die Farben, welche die Ziffern symbolisieren bleiben immer gleich, doch die Zehner-Stellen des Dezimalsystems werden durch etwas größere „Zylinder“ dargestellt. Die Hunderter-Stellen bilden sich durch „Quader“ ab und bei den Tausender-Stellen lassen sich mit etwas Fantasie mächtige „Burgzinnen“ erkennen. Ihr Kind erlebt beim Rechenvorgang nun ein haptisches Gefühl und „begreift“ den jeweiligen Rechenschritt. Das „Analogierechnen“ wirkt der Rechenstörung entgegen, da alle Sinne angesprochen werden und das Verstehen fällt viel leichter.

Lernstörungen mit dem Zahlen-Struktur-Material begegnen

Mit einfachen Worten gesagt, stellt Ihr Kind mit den Zahlen-Struktur-Körpern den Rechenvorgang nach und bekommt so bereits in der Grundschule ein Gefühl für die Abstraktion der Zahlen. Eine kleine Würfel-1 wird „in Form“ der mächtigen Burgzinne zur ebenfalls mächtigen 1-Tausend. Eine Zahl wie 999 wird in Reihe von links nach rechts mit gleichfarbigem Quader, Zylinder und Würfel gebildet, auf dem jeweils die 9 prangert. Obwohl es sich um die gleiche Ziffer handelt, erkennt Ihr Kind nun die einzelne Mächtigkeit (Menge) der Zahl. Rechenprobleme lösen sich auf, da Ihr Kind nun auch weiß, welche Ziffern es an welchen Stellen beachten muss. Und da den geometrischen Formen feste Positionen zugewiesen sind, überträgt Ihr Kind diese Vorstellung aufs Rechenblatt – „Zahlendreher“ gehören der Vergangenheit an. Einfach sicher rechnen mit den Zahlen-Struktur-Körpern bedeutet „handelnd“ rechnen und eine gestellte Rechenaufgabe tatsächlich „begreifen“.

Durch die einfache Systematik des Zahlen-Struktur-Materials wird Mathe wieder verständlich!

  • Das Lernmaterial wird zeitgleich mit Mengen verwendet und eingeführt.

Mengen_Treppe_Einerreihe_Dyskalkulie

Mengentreppe und Zahlenreihe

 

  • Verschiedene Körperformen aus Holz stellen die dezimalen Stellenpositionen (Einer, Zehner, Hunderter, Tausender) dar. Auf jeden Körper ist eine Ziffer von 0 bis 9 aufgedruckt. Jeder Ziffer ist eine Farbe zugeordnet. Der Holzkörper ist in der Farbe seiner Ziffer eingefärbt. Diese Zuordnung gilt auf allen Stellenpositionen (Einer, Zehner, Hunderter und Tausender).

plm-verlag Stellenpositionen

  • Es wird in leicht verständlicher Weise die Gliederung des Zahlenraumes vermittelt.
  • Strukturelle Darstellung der zu schreibenden Zahl mit Körpern und darauf befindlichen Ziffern. Der Schüler liest die Zahl auf den Körpern. Die Ziffer „O“ wird in der jeweiligen Stellenposition dargestellt.

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  • Durch eine Gleichzeitigkeit von Mengenveränderungen, Bewegung auf dem Zahlen-Struktur-Band und Bewegung der Zahlen aus Zahlen-Struktur-Körpern® wird zunächst ein Verständnis für die Rechenoperation angebahnt. Danach wird das nötige rechnerische Denken allein durch ein Bewegen der Zahlen-Struktur-Körper® manuell wie geistig vollführt. Die Bewegung der Körper ist das Denken, die Ziffern auf den Zahlen-Struktur-Körpern® sind die zu schreibende Zahl.

Zählschritte

  • Analogien beim Rechnen erkennen,  daher lässt die einfache Handhabung den Schüler Rechnungen auch mit großen Zahlen durchführen.

plm-verlag-Analoges_Rechnen

  • Analogien beim Stellenübergang:
    (Beim Übergang über 10 werden drei Rechenschritte erlernt. Jeder Stellenübergang über Zehner, Hunderter, Tausender usw. geschieht in den gleichen drei Schritten.)
    Ablaufdiagramme mit gezeichneten Zahlen-Struktur-Körpern® führen den Schüler zum richtigen mathematischen Denken.
  • Durch das Einbeziehen aller Sinne (Sprache, Bewegung, Farbe ) wird das Üben beim Kopfrechnen unterstützt.

Mathematik soll sich in der Grundschule durch Lernstörungen wie Dyskalkulie erst gar nicht zum Problemfach entwickeln. Sorgen Sie jetzt für sichtbare Erfolge. Ermöglichen Sie Ihrem Kind das einfach sichere Rechnen.

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