Hat Ihr Kind Probleme bei mathematischen Aufgaben? Verdreht es die Zahlen? Hat es Probleme, ohne Hilfsmittel zu rechnen? Dann leidet es wahrscheinlich an Dyskalkulie.
Dyskalkulie ist eine Entwicklungsverzögerung des mathematischen Denkens bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die sogenannte Rechenschwäche kann jeden betreffen. Menschen, die unter Dyskalkulie oder auch Diskalkulie leiden, rechnen vermehrt mithilfe ihrer Finger - Mengen werden immer wieder aufs Neue abgezählt, es kostet Überwindung die Zehner, Hunderter oder Tausender zu bewältigen. Darüber hinaus haben Personen, die an Dyskalkulie leiden, Probleme Zahlendreher zu erkennen und allgemein Angst vor großen Zahlen.
An Dyskalkulie zu leiden muss aber nicht heißen, dass diese nicht therapeutisch in den Griff zu bekommen sei. Mit den richtigen Lehrmitteln und Lehrmethoden kann den Betroffenen geholfen werden. Der pädagogische Lern- und Lehrmittelverlag hat sich darauf spezialisiert, mit seinen Lehrmitteln der Dyskalkulie auf einfache, teils spielerische Weise entgegenzuwirken. Die Lehrmaterialien sind so angelegt, dass sich eine betroffene Person die Zahlen assoziativ, anhand von Formen und Farben merkt. Bei den verschiedenen Produkten helfen unterschiedliche Farben, Formen und Größen dem Betroffenen auf das richtige Ergebnis zu kommen. Verschiedene Körperformen, die bestimmten Zahlen zugeordnet sind, helfen Dyskalkulie Betroffenen sich diese durch das Ertasten der Formen eher zu merken und diese auch zu verinnerlichen.
Wichtig ist jedoch, dass bei allen spielerischen Herangehensweisen immer darauf geachtet wird, dass mit Zahlen gerechnet wird und nicht die Finger dazu genommen werden. Dyskalkulie bedeutet Schwierigkeiten: Eltern müssen sich mehr mit ihren Kindern auseinandersetzen, die Betroffenen müssen stetig an sich arbeiten. Doch mit den richtigen Lern- und Lehrmitteln, den richtigen Pädagogen ist Dyskalkulie eine Sache, die man in den Griff bekommt.